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12.01.26

Sylvia

Das alte Jahr hat sich eiskalt von uns verabschiedet und das neue hat uns dafür etwas Schnee beschert, den alle genossen, aber auch der ist schon wieder Schnee von gestern und nun ist es gar frühlingshaft warm: das nennt sich Wetterkapriolen. Falls gewisse Prognosen von Klimatologen, Geologen, Meeresbiologen und andere Logiker-innen zutreffen könnte der Golfstrom, der uns in West-Europa relativ mildes Winterwetter beschert, seine Richtung ändern. Es wird eifrig geforscht (ohne die Amerikaner, die sich ja zwar Grönland aneignen wollen, aber nicht einmal über die nötigen Eisbrecher verfügen), bis anhin ist noch alles offen, die Wintersportler-innen und vor allem deren Industrie würde sich ob eines Wandels freuen, es bescherte uns wieder eisige Temperaturen im Winter mit Seegfrörni und anderen Events.
Zum Vita-Jahr-Auftakt gab es gar etwas französischen gourmet-Flair auf dem table inklusive le vin, danach der Jahreszeit entsprechend ein warmes, nährendes Raclette und vor dem üppigen Fasnachtsgebäck noch eine nordische Wildplatte - so mit Energie geladen kann man getrost dem nächsten Frost entgegengehen.
Sylvester
- Hauenstein feierten den Jahreswechsel mit Freunden als JeKaMi-Abend zu Hause in Savognin mit ein paar Freunden bis in die Frühe des 2026.
- Buchers, auch sie blieben zu Hause und genossen einen ruhigen Übergang ins 2026.
- Irène verbrachte Sylvester bei ihrer Freundin in Bergdietikon.

 

 

 

 

 

 

 

- Die Forchstrasse schipperte mit der MS Siesta der BSG (Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft) auf der Aare von Solothurn nach Büren an der Aare und zurück um sich danach in einer gemütlichen Bar - voll jungen Menschen, wir waren bei weitem die ältesten, aber die Jugend genoss Disco-Musik aus unseren Tagen - mit einem Glaserl wieder aufzuwärmen, es war wirklich sehr, sehr kalt am Flussufer und in der Altstadt. Im Sommer sollen die Aare-Ufer auf beiden Seiten mit vielen Menschen in den dutzenden Lokalen bevölkert sein, Ende Jahr waren aber alle geschlossen und nur einige Touristen, inklusive die Forchstrasse, irrten in der Kälte dem Fluss entlang und suchten erfolglos eine warme, offene Stube. Erwähnenswert ist noch das Hotel in der Altstadt, Zunfthaus zu Wirthen, mit einer wundernschönen Deutschen Ess- & Trinkstube aus dem Jahre 1881, das Haus wurde 1453 das erste Mal in einer Urkunde aufgeführt, leider ist dieses Bijou nun ein mexikanisches Fastfood-Lokal - tempi passati.

Witz, rezykliert:
Donald Trump fährt mit seinem Chauffeur übers Land. Plötzlich wird ein Huhn überfahren. Wer soll es dem Bauern beibringen? Trump grossmütig zu seinem Chauffeur: "Lassen Sie mich mal machen. Ich bin der mächtigste Mann der Welt. Der Bauer wird’s verstehen." Gesagt, getan. Nach einer Minute kommt Trump atemlos zurückgehetzt: Blaues Auge, Oberkiefer lädiert, den Hintern reibend: "Schnell weg hier!"
Die beiden fahren weiter und überfahren dabei ein Schwein. Trump schaut ängstlich zu seinem Fahrer: "Jetzt gehen aber Sie!" Der Chauffeur geht zum Bauernhof. Trump wartet 10 Minuten, 20 Minuten,… Nach einer Stunde erscheint der Chauffeur singend, freudestrahlend, die Taschen voller Geld und einen dicken Schinken unter dem Arm.
Fragt ihn Trump: "Was haben Sie dem Bauern denn gesagt?"
"Guten Tag. Ich bin der Fahrer von Donald Trump. Das Schwein ist tot!"

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17.02.2026
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