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monrealeSchampi, Geburstag am 09. April

email: felchlin@drfelchlin.ch

Bemerkung über:
Kobe-Beef, Dupuytren-Kontraktur, Entsorgung, OsternMordgedanken

balken

 

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05.05.2003

Eigentlich stand das Chanson von Jacques Brel
"Comment tuer l'amant de sa femme quand on a été elevé comme moi dans les traditions" der Idee Pate (Zum Mitsingen):

Comment tuer l'amant de sa femme
Quand on a été comme moi
Elevé dans les traditions
Comment tuer l'amant de sa femme
Quand on a été comme moi
Elevé dans la religion

Il me faudrait du temps
Mais du temps j'en ai pas
Pour elle je travaille tout le temps
La nuit je veille du nuit
Le jour je veille de jour
Le dimanche je fais des extras
Et même si j'étais moins lâche
Je trouve que ce serait dommage
De salir ma réputation
Bien sûr je dors dans le garage
Bien sûr ils dorment dans mon lit
Bien sûr c'est moi qui fais le ménage
Mais qui n'a pas ses petits soucis
Comment tuer l'amant de sa femme
Quand on a été comme moi
Elevé dans les tradition
Comment tuer l'amant de sa femme
Quand on a été comme moi
Elevé dans la religion

Y a l'arsenic oui c'est trop long
Y a le revolver mais c'est trop court
Y a l'amitié mais c'est trop cher
Y a le mépris c'est un péché

Comment tuer l'amant de sa femme
Quand on a reçu comme moi
La croix d'honneur chez les bonnes soeurs
Comment tuer l'amant de sa femme
Moi qui n'ose même pas
Le lui dire avec des fleurs

Comme je n'ai pas le courage
De l'insulter tout le temps
Il dit que l'amour me rend lâche
Comme il est en chômage
Il dit en me frappant
Que l'amour le rend imprévoyant
S'il croit que c'est amusant
Pour un homme qui a mon âge
Qui n'a plus de femme et onze enfants
Bien sûr je leur fais la cuisine
Je bats les chiens et le tapis
Le soir le leur chante 'Nuits de Chine'
Mais qui n'a pas ses petits soucis

Pourquoi tuier l'amant de sa femme
Puisque c'est à cause de moi
Qu'il est un peu vérolé
Pourqui tuer l'amant de sa femme
Puisque c'est à cause de moi
Qu'il est pénicilliné.

20.01.2003

Wer es genau haben will, kann dank Carl Friedrich Gauss (1777-1855) jeden Ostersonntag in einem beliebigen Jahr ausrechnen, eine schönere Darstellung findet man in François Frickers Panoptikum,
NZZ vom 02.03.03:

01. a = year MOD 19
02. b = year DIV 100
03. c = year MOD 100
04. d = b DIV 4
05. e = b MOD 4
06. f = ( b + 8 ) DIV 25
07. g = ( b f + 1 ) DIV 3
08. h = ( 19 * a + b d g + 15 ) MOD 30
09. i = c DIV 4
10. k = c MOD 4
11. l = ( 32 + 2 * e + 2 * i h k ) MOD 7
12. m = ( a + 11 * h + 22 * l ) DIV 451
13. Ostern := h + l 7 * m + 22

Falls Sie gerade keine Papier und Bleistift zur Hand haben, auf dieser Website können Sie das Datum sofort bestimmen lassen ;-)

04.08.2002

Das Thema der Entsorgung menschlicher Ausscheidungen und der dadurch entstehender Probleme scheint nicht nur unsere bescheidene Vitaparcours-Runde zu beschäftigen, nein, auch in der renomierten NZZ sind gleich zwei Artikel über den Gesprächsstoff erschienen:

- NZZ am Sonntag vom 04.08.02: m.marti@nzz.ch: Dig-it, die Story vom Klo, eine Glosse über den (natürlich) amerikanischen Erfinder (Pat #6125480) über das mobile Klo bumperdumper
- NZZ Folio, August 2002, Wissenschaft und Forschung von Reto U. Schneider, Toilettenkollaps. Den Text möchte ich nicht vorenthalten: "Probleme, die aus dem Gespräch von Toiletten folgen, nehmen in der medizinischen Literatur keine prominente Stellung ein." Zu diesem Schluss kommen die Autoren der Untersuchung "Der Zusammenbruch von Toiletten in Glasgow" (Scottish Medical Journal, Vol. 38, S. 185), die drei Fälle dieses seltenen Unglücks beschreibt. Das Wasserklosett "weist im jahrelangen Entsorgen von Exkrementen eine gute Sicherheitsbilanz auf". Umso überraschender waren die Fälle des 14-jährigen (83 kg) Mädchens sowie eines 34-jährigen und 48-jährigen Mannes (70 und 76 kg), unter deren Körpergewicht die Toilette zusammengebrochen war. Auf der Suche nach einem Grund wurden die Opfer zu "Alter und Herkunft" der Schüssel befragt, gaben aber nur an, sie seien "alt und aus weissem Porzellan" gewesen. Weil sich bisherige Reporte von solchen Verletzungen vor allem auf die "Behandlung der Penis-Toilettensitz-Verletzung - Bericht von zwei Fällen" (Canadian Journal of Urology, Vol. 8, S. 1293-1294) beschränkten, konnten sie nichts zur Erhellung der merkwürdigen Serie beitragen. Der Artikel kommt zum Schluss: "Wir würden raten, älteres Porzellan, mit dem so viele von uns vertraut sind, mit einem gewissen Mass an Vorsicht zu behandeln."
HDaempf wird diesen Ermahnungen sicherlich gerne zustimmen (Bestellungen über 10 Stück erhalten Rabatt) ...

29.07.2002

Es handelt sich dabei um eine so genannte 'Dupuytren-Kontraktur' (Guillaume Dupuytren, französischer Chirurge, lebte von 1775-1835). Spezielle Zellen* im Bindegewebe, das die Sehnen, Gefässe und Nerven der Innenhand umgeben sind wahrscheinlich genetisch, dh erblich, verändert und bewirken, dass dieses Gewebe sich verhärtet, es bilden sich Knötchen und die Fingerinnenseiten verkürzen sich zunehmend gegen die Handinnenfläche (so genannte 'Kontraktur'). Meistens betrifft es den Klein- und den Ringfinger. Früher wurde diese Krankheit den Alkoholikern (!) oder Handarbeitern zugeschrieben, die SUVA übernimmt aber auf Grund der heutigen Kenntissen die Kosten nicht mehr... Bei einer Operation werden die Hand-Strukturen von diesen Wucherungen befreit, da sonst die betroffene Hand unbrauchbar wird.

*Für diejenigen, die es noch genauer wissen wollen: Es handelt sich um die Myofibroblasten, die über die Prostaglandine E2 und F2alpha aktiviert werden, dabei kann das TGFß2 (Transforming Growth Factor) nachgewiesen werden, das bei gesunden Menschen nicht vorkommt. Es kommt, salopp ausgedrückt, zu einer unphysiologischen, inneren Vernarbung. Man nimmt an, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, die Bücher sind aber noch nicht geschlossen.

22.07.2002

Leider handelt es sich hier nicht um eine neue Exklusivität, sondern bloss um eine alte japanische Perversion, pardon, Spezialität aus Kobe: Das Kalb wird der Mutter unmittelbar nach der Geburt weggenommen und mit einer Diät von Bier und Gras ernährt. Zusätzlich wird die Haut täglich mehrmals mit Bier einmassiert, also eher eine fernöstliche Version einer Bieridee, die sich unsere genussübersättigte Gesellschaft nun auch noch unter Messer und Gabel reisst: Kobe-Beef aus australischer Produktion. Das Kalbsfleisch ist sehr fetthaltig und dadurch äusserst zart und soll nach Bier schmecken. Die brennende Frage: "Wann endlich verkauft die Migros, resp. die Tochtergesellschaft 'Globus' japanisches pseudowissenschaft-liches Walfleisch ?" wird hoffentlich noch lange der Erfüllung harren...

24.01.2012
CHAOSCompanie

zaehler